Gefährliche Aktionen der Bewegung "Extinction Rebellion"

Gefährliche Aktionen der Bewegung "Extinction Rebellion"

Am Freitag startete die Bewegung "Extinction Rebellion" eine ihrere Guerilla-Aktionen in Nürnberg. Mitten im Berufsverkehr blockierten sie Verkehrsknotenpunkte nahe der Nürnberger Innenstadt. "Mir ist wirklich nicht klar, was die Verursachung von Staus und die Gefährdung von Menschenleben mit dem Klima- und Tierschutz zu tun haben", sagt die Spitzenkandidatin der Nürnberger Jungen Union für die Stadtratswahl Daniela Eichelsdörfer (Liste 1, Platz 6). "Mit ihrere Aktion haben die Anhänger von "Extinction Rebellion" sich und andere massiv gefährdet und nur erreicht, dass Menschen nach einer langen Arbeitswoche noch länger gebraucht haben, um zu ihren Lieben nach Hause und in das verdiente Wochenende zu kommen. Man sieht: den Verantwortlichen geht es nicht um die Menschen in Nürnberg, sondern nur um eine gute Show", so Eichelsdörfer weiter.

Mitarbeit anstatt Aufmerksamkeit um jeden Preis

Seit letztem Jahr fällt die Organisation mit hoch umstrittenen Plänen auf, die von Demonstrationen über das Anketten vor dem Kanzleramt in Berlin bis hin zur Lahmlegung des Londoner Flughafens Heathrow reichen. "Anstatt mit solchen Aktionen nach Aufmerksamkeit zu heischen, sollten sich die Anhänger dieser und anderer Klimaschutzbewegungen lieber mit konstruktiven Vorschlägen in die Dikussion einbringen und so dabei helfen, wirklich etwas zu verändern", meint der JU-Stadtvorsitzende und Stadtratskandidat Daniel Frank (Liste 1, Platz 11). "Die Gelder, die es Staaten und die Wirtschaft kostet, das Chaos, das durch solche Events verursacht wird, zu verhindern und Folgeschäden zu bezahlen, könnte sinnvoll in den Klimaschutz investiert werden", so Frank weiter.

Neue Ideen für die Bewahrung der Schöpfung

"Die Zeit für Showeffekte ist vorbei, das Thema Klimaschutz beherrscht die Medien und ist jedem Einzelnen bewusst", sagt Daniela Eichelsdörfer. "Jetzt geht es darum, zu handeln! Und es wird gehandelt: diese Woche wurde in Berlin das große Klimaschutzpaket verabschiedet. Wem das zu weit weg ist, der kann auch vor Ort, hier in unserem Nürnberg, helfen, zum Beispiel mit einer Baumpatenschaft oder durch den Umstieg auf den ÖPNV", schlägt Eichelsdörfer vor. In ihrem Wahlprogramm hat sich die Junge Union Nürnberg auch zum Thema Umwelt Gedanken gemacht. Die Ausweitung des Projekts "Nürnberg-Becher" auf eine Reihe von "Nürnberg-Gefäßen", die Begrünung von Behördengängen und die Reduktion von Plastik in öffentlichen Stellen sind nur ein paar der Ideen, die die JU in Nürnberg umsetzen will.

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